Villa Schaaffhausen

Aus ZB MED - Themenportal
Wechseln zu: Navigation, Suche
Williams House.png
Dieses Bild wie auch folgende (mit HP gekennzeichnet) stammen von
Heinz Pfälzer und sind der Publikation "Pfälzer, H., Wingertspöhl un
Pietschtuffele, 100 Jahre Rommersdorf-Bondorfer Bürgerverein e.V.,
1980" entnommen.
Der Untertitel dazu lautet: Foto nach dem Sepia-Aquarell aus dem
Jahre 1833 (Schaaffhausen'sches Gedenkbuch).

Dieses Gedenkbuch ist bislang verschollen. Es ist aber anzunehmen, dass
es sich dabei nicht um ein Gedenkbuch von Hermann Schaffhausen, sondern
eher um eines seines Vaters Hubert handelt.

Von 1825 bis 1836 wohnte der Schwiegersohn von Herzog von
Wellington, der Engländer William Dawson in der Villa.

Hubert Schaffhausen kaufte die Villa 1846, die mittlerweile in
verschiedene Hände kam.




Foto nach einer Zeichnung 1844.png
Aus: HP

So dürfte die Villa beim Kauf durch Hubert Schaaffhausen
ausgesehen haben.
Die Bürger aus Honnef holten bis dahin ihr Wasser aus dem sog. Annatal.
Dieses Tal bekam seinen Namen nach der Frau von Hubert Schaffhausen,
Anna, geb. Wachendorf. Ihr Ehemann ließ eine Wasserzuleitung nach
Honnef bauen (1847), die sog. Römerquelle.


Römerquelle heute



Nach einem Aquarell 1867.png
Aus: HP. Auch dieses Bild stammt aus dem Schaaffhausen'schen Gedenkbuch.

Der Untertitel des Bildes lautet:
"Nach einem Aquarellbilde von Bausch zu des Vaters Namenstag 1867 gemalt."

Auch hier ist es wahrscheinlich, dass mit "Vater" Hubert Schaffhausen gemeint
war. Ein Namenstag des Namens Hubert ist der 30. Mai. Die Schrift unter
dem Aquarell könnte die von Hermann Schaffhausen sein.





Zeichnung von Marie Buob.png
Dieses Bild stammt von Marie Wilhelmine Barbara Buo
( 8.5.1829 Ellwangen - 27.11.1909 Cannstatt).
Sie war als Erzieherin bei Charles Darwin in Down Court tätig.

Diese Information ist aus einem Brief von Hans Buob (Dottendorf)
(24.1.1993) entnommen, der sich in Privatbesitz befindet.



(thumbnail)
Privatfoto
Diesen Monopteros im Garten der Villa ließ Hermann Schaaffhausen zum Gedenken
an seine verstorbene Frau Anna (1820 - 1871) bauen. Er wurde im Jahre 1874 fertiggestellt.
Unter dem Dach befindet sich eine eingemeißelte Inschrift: 

"Der treuesten Gattin - der besten Mutter ist dieses Denkmal geweiht. 3. Juli 1874"


(thumbnail)
Privatfoto
Dies sind die Fenster, die heute in der Kapelle der Villa eingesetzt sind.
Das mittlere zeigt das Wappen der Familie.




(thumbnail)
In: Die Kunstdenkmäler des Siegkreises. Provinzialverband der Rheinprovinz (Hrsg.). Düsseldorf 1907
|

Dies waren die ursprünglichen Fenster in der Kapelle. Ihr Verbleib
ist unbekannt. Diese Fenster waren in der Alten Burg zu Koblenz gefunden worden und
stammten ursprünglich aus einer Koblenzer Kirche. Sie zeigen St. Anna Selbdritt, St. Petrus und
St. Peter. Die Scheiben gehören nach Edmund Renard (Autor der genannten Quelle) zu den "besten
Leistungen der rheinischen Glasmalerei aus der Mitte des 15. Jhs."

In: Die Kunstdenkmäler des Siegkreises. Provinzialverband
der Rheinprovinz (Hrsg.). Düsseldorf 1907
(thumbnail)
Nachlass Koblenz
18d_1_01_Vorderseite
(thumbnail)
Nachlass Koblenz
18d_2_01_Vorderseite
(thumbnail)
Nachlass Koblenz
18d_1_01_VorderseiteÇ
(thumbnail)
Nachlass Koblenz
18d_2_02_Rückseite
(thumbnail)
Nachlass Koblenz
18d_1_01_VorderseiteÇ
(thumbnail)
Nachlass Koblenz
18d_I-III_1_01_Vorderseite
(thumbnail)
Nachlass Koblenz
18d_I-III_1_02_Rückseite
(thumbnail)
Nachlass Koblenz
18d_I-III_02_02_Ausgeklappt
(thumbnail)
Nachlass Koblenz
18d_I-III_03_01_Vorderseite.png
(thumbnail)
Nachlass Koblenz
18d_I-III_03_02_Ausgeklappt
Meine Werkzeuge